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Sela

Christliches Yoga nach Sela –

stärkt deinen Glauben und deinen Körper

Sela - so heißt die Pause, in der Betende zwischen den Zeilen eines Psalms aus- und einatmen und die Worte wirken zu lassen.

Sela - so heißt das christliche Yoga, das Pia Wick entwickelt hat und nun in Kursen und Ausbildung weitergibt.

Vor zwei Jahren habe ich christliches Yoga nach Sela entdeckt und war gleich begeistert. Die Kombination aus Hatha-Yoga, einem biblischem Wort, das in den Übungen verkörpert wird, Atem-Übungen und Stille stärkten und nährten meinen Glauben, meine Seele und Geist auf neue Weise. Raum zu haben für mich und für Gott und dabei meinen Körper noch etwas Gutes zu tun, wurde für mich zu einer wichtigen Quelle. Körperlich zu spüren, wie ich gehalten und getragen bin, gaben meinem Glauben neue Tiefe.

Das will ich nun auch anderen weitergeben. Im September 2023 begann ich die Ausbildung zur christlichen Yoga-Lehrerin in Witten beim Sela-Institut, die ich im Juli 2025 nach erfolgreicher Prüfung abschließen kann.

Das Sela-Institut wird von Pia Wick in enger Vernetzung mit ihrem Mann Peter Wick, Professor für Neues Testament, und weiteren Theolog*innen, Pfarrer*innen, Psychologen und Körpertherapeut*innen entwickelt. Träger des Instituts ist die Stiftung Creative Kirche. Gestützt und begleitet wird das Institut durch einen Beirat aus Wissenschaft und Kirche.

Das Sela-Institut hat das Anliegen, Spiritualität und Körper ganzheitlich miteinander zu verbinden. Es bietet christliches Yoga für Menschen aller Altersgruppen und kann sowohl auf dem Stuhl als auch auf der Matte ausgeübt werden. Die Körperübungen werden achtsam und in Verbundenheit mit dem eigenen Körper praktiziert. Das Wort Gottes wird über Körpergebet, Stille und Körperübungen auf die Matte geholt.

Nun kann man fragen: Yoga und Christentum? Passt das überhaupt zusammen? Yoga stammt ursprünglich aus Indien, das hinduistisch geprägt ist. Die neueste Forschung zum Thema Yoga hat gezeigt, dass das moderne Yoga ein interkultureller Aushandlungsprozess zwischen Ost und West ist. So kam durch die britische Kolonialisierung Indiens die Gymnastikbewegung und das Bodybuilding nach Indien, was die Übungen im Yoga, die Asanas, mitgeprägt haben. Auch durch die Rezeption von Yoga hier im Westen haben sich verschiedene Stile und Richtungen ausgebildet. Somit ist Yoga bedeutungsoffen und kann je nach Kontext und Zuschreibung verschiedene Funktionen erfüllen: die Gesundheit fördern, Selbstfürsorge üben, den Geist fokussieren, die Fitness steigern oder auch Räume für Spiritualität öffnen. Yoga ist eine Technik, die mit diesen unterschiedlichen Bedeutungen gefüllt werden kann.

So bedeutungsoffen Yoga ist, eines ist klar: es wirkt!

Zu meiner Ausbildung gehört es dazu, dass ich Praxis-Erfahrungen sammle. Mit einer kleinen Übungsgruppe bin ich seit 7 Monaten schon unterwegs. Nun möchte ich diese Gruppe gerne noch für andere Interessierte öffnen und freue mich sehr, wenn Männer und Frauen christliches Yoga kennen lernen wollen.

Im Januar und Februar biete ich immer mittwochs um 19.30 – 20.45 Uhr Termine an.

Die Stunden bauen aufeinander auf. Daher empfiehlt es sich, den Kurs als Ganzes zu besuchen. Es ist aber auch möglich, einzelne Stunden wahrzunehmen. Bringt zu den Stunden eine Matte, eine Decke und falls vorhanden ein Sitzkissen mit. Wer keine Matte hat, für den gibt es im Gemeindezentrum auch Sportmatten.

Bittet meldet euch per Mail oder mobil bei Mareike von Nordheim an: mareike.vonnordheim@ekhn.de oder 0179 2679419.  Eine kurze Info, ob ihr schon Yoga-Erfahrung mitbringt oder Einsteiger seid, wäre für mich hilfreich, um die Stunden dementsprechend anzupassen.

 

Namaste und Schalom!

Mareike von Nordheim

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