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Dankeschönabend für 100 Mitarbeitende

Wenn zum Buß- und Bettaggottesdienst sich gut 100 Menschen zwischen 14 und über 80 Jahren in der Evangelischen Bergkirche versammeln, dann feiert die Evangelische Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach ihren Dankeschönabend für ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende.

Wenn zum Buß- und Bettaggottesdienst sich gut 100 Menschen zwischen 14 und über 80 Jahren in der Evangelischen Bergkirche versammeln, dann feiert die Evangelische Kirchengemeinde Bensheim-Auerbach ihren Dankeschönabend für ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende.
Organistin Dr. Eva-Maria Dreizler an der Orgel, Stephanie Holtorp an der Altflöte und Solistin Almuth von Wolffersdorff gestalteten zusammen mit Pfarrer Lukas von Nordheim den Gottesdienst. In seiner Predigt zum zweiten Kapitel des Römerbriefes, stellte er mit Paulus heraus, dass auch die Reichen und Mächtigen unserer Tage sich nicht "entschuldigen oder freikaufen werden können in Ewigkeit, sondern sich dem Gericht Gottes werden stellen müssen." Paulus ist überzeugt Gott schenkt "ewiges Leben denen, die in aller Geduld mit guten Werken trachten nach Herrlichkeit, Ehre und unvergänglichem Leben; Zorn und Grimm aber denen, die streitsüchtig sind und der Wahrheit nicht gehorchen". Angesichts dessen, was manche in Amerika derzeit "christlich" nennen und doch selbst schädlich handeln, erinnerte Pfarrer von Nordheim, an Luthers Mahnung in seiner ersten der 95 berühmten Thesen: "dass das ganze Leben eines Christen Buße sei." Es gehe ja auch bei Verkehrssünden nicht darum nur einen Strafzettel abzuzahlen und dann wieder zu schnell zu fahren bis zum nächsten Blitzer, sondern es gehe darum, sein eigenes Leben zu ändern. In dem Zuge wollte von Nordheim auch die Bitte an den drei Kitapforten der Gemeinde verstanden wissen, dass Eltern ihre Handys stecken lassen sollten, um stattdessen ihre Kinder anzusehen und mit ihren über den Kitatag zu sprechen. Diese Mahnung gelte nicht nur für das Kitagelände, sondern Ziele auf das ganz alltägliche Familienleben. Eltern sollen Teenagern und Fünftklässlern ein Vorbild sein. Wir alle sollen unsere analogen Netzwerke aufleben lassen und Verbundenheit fördern, denn theologisch bedeutet Sünde nicht mehr mit Gott verbunden zu sein. Der Blick auf die Störung unserer Verbindung mit Gott ist Buße tun aber, so Luther: "Jeder wahrhaft reumütige Christ erlangt vollkommenen Erlass von Strafe und Schuld (These 36)." So sollen wir hinsehen auf die Verbindung mit Gott und die Verbindung miteinander. Es ist ein Segen. wenn wir einander sehen in der Schule, der Gemeinde und an allen Orten unseres Lebens damit wir uns als Schwestern und Brüder erkennen und nahe kommen und uns sozial vernetzen in der Herzenshaltung Jesu.

Sehen, Vernetzten, Lachen, Essen und Trinken geschah beim anschließenden Festbankett im Gemeindezentrum, bei dem Pfarrer Christof Achenbach zunächst den Blick auf Highlights des Gemeindelebens danke, für einen 

zuversichtlichen, glaubensvollen Blick warb auch hinsichtlich der Bildung einer Evangelischen Gesamkirchengemeinde Bensheim zum 01.01.2027, die Räume öffne und Kooperation ermöglich. Langjährigen Mitarbeitenden dankte er für ihre Treue und Ihren Einsatz (siehe Foto v.l.): Sibylle Wrba, Hella Keller (20 Jahre Ev. Kita Lerchengrund) Sven Buch (35 Jahre im Hausmeisterdienst), Heike Mohr (35 Jahre, Leiterin der Ev. Kita Lerchengrund), Helmut Degenhardt (seit 10 Jahren Hausmeister der Gemeinde und der drei Ev. Kitas) und Hartmut Krüger (langjähriger Gemeindebriefausträger).

Pfarrerin Mareike von Nordheim überraschte ihren Kollegen mit einem Blumenstrauß und herzlichen Dank im Namen der Gemeinde für seinen bereits 25 Jahre währenden leidenschaftlichen Dienst in Auerbach und Hochstädten. Bis spät in den Abend hinein wurde gefeiert, bevor am nächsten Morgen alle gestärkt und beseelt ihren Dienst wieder aufnahmen.


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